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Die Cloud wird klüger

Komplexe Berechnungen werden beim Cloud Computing auf mehrere Rechenzentren verteilt. Wiener InformatikerInnen sorgen dafür, dass sich die Datenwolken selbstständig organisieren.

Cloud Computing ermöglicht es den BenutzerInnen, die Dienste großer Rechenzentren von überall aus in Anspruch zu nehmen. Dienste von IT-Riesen wie Google oder Facebook basieren auf diesen Technologien.

Eine internationale Forschungsgruppe um Ivona Brandic und KollegInnen vom Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme der TU Wien hat im Rahmen ihres Projektes eine Technologie entwickelt, die diese virtualisierten Systeme, bei denen die Programme und Daten nicht an eine bestimmte Hardware gebunden sind, optimal und vor allem autonomer arbeiten. Die zu erbringende Rechenleistung kann sich dabei schnell dorthin verlagern, wo gerade vorteilhafte Bedingungen wie günstige Strompreise vorhanden sind. Brandic und KollegInnen haben Algorithmen entwickelt, die die Anwendungen dazu bringen, möglichst wenig Energie zu benötigen, gleichzeitig aber auch die Anforderungen der NutzerInnen – wie schnelle Zugriffszeiten – bestmöglich zu erfüllen.

Die InformatikerInnen konnten mit ihrem Ansatz, den sie bei Cloud-Anwendungen von Gen-Sequenzierung (molekularbiologisches Analyseverfahren) bis Social Media erprobt haben, enorme Energieeinsparungen erreichen.